Kahlaporzellan // OPUS

Wie gefaltetes Papier

Die Formensprache der Porzellan-Serie Opus löst die Volumen von Tellern, Schüsseln und Schalen in großzügige, planare Flächen auf. Durch das Zitieren der mathematischen Beschreibung von Körpern und Flächen im digitalen Raum entstehen Formen, deren Reiz zwischen technischem Schema und begreifbarer Realität liegt.

Einzelne Flächen sind mit Funktionen belegt – es ergeben sich Griff-Bereiche, Ablage-Flächen, Schnaupen usw. Auch in der Produktionstechnik spiegelt sich die Innovationskraft dieser Form wieder: scheinbar alle physikalischen Gesetze der Porzellanfertigung sind aufgehoben – nur durch die Kombination jahrelanger Erfahrung und modernster Fertigungsverfahren ist die Realisierung möglich.

Die Opus-Kollektion besteht aus einer Maxi-Platte, die sich als Essteller, Servierplatte oder auch als Platzteller eignet. Ebenso steht eine Midi-Platte zur Auswahl, die mit der Schale eine Einheit bildet und als Deckel genutzt werden kann. Die Mini-Platte, ideal als Brot- und Beilagenteller, und das kleine Dipschälchen komplettieren die Serie.

Die Teile der Opus-Serie wirken durch ihre prägnanten Formen wie architektonische Elemente. Zusammengestellt bilden sie auf der festlich gedeckten Tafel eine Art digitale Landschaft, die mit den angerichteten Menüs kontrastiert und die Speisen inszeniert.

© speziell® / Januar 2007

Aktuelle Projekte